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Aschaffenburg, Germany

Plattengründungsbemessung in Aschaffenburg – geotechnisch fundiert

In Aschaffenburg stoßen wir bei Neubauten oft auf eine Wechsellagerung aus Sanden, Kiesen und tonigen Schluffen aus dem Maintal. Für eine wirtschaftliche Plattengründungsbemessung reicht der Blick auf die Oberfläche nicht aus. Wir kombinieren deshalb Aufschlussbohrungen mit Druckversuchen im Bohrloch, um den Steifemodul direkt zu messen. Nur so lassen sich Setzungsdifferenzen zwischen Bauwerksbereichen verlässlich prognostizieren. Die Fundamentsohle wird anschließend auf Basis der gemessenen Kennwerte dimensioniert – ohne Pauschalannahmen, die später teure Nachbesserungen erfordern.

Illustratives Bild von Plattengründungsbemessung in Aschaffenburg
Ohne direkte Steifemodulmessung aus Bohrlochaufweitungsversuchen bleiben Setzungsprognosen in Aschaffenburg mit erheblicher Unsicherheit behaftet.

Arbeitsumfang in Aschaffenburg

Aschaffenburg liegt auf rund 138 m ü. NHN im flachen Mainknie, der anstehende Untergrund variiert hier stark auf kurzer Distanz. Eine verlässliche Plattengründungsbemessung stützt sich daher auf drei Säulen: 1) die direkte Lastplattenprüfung zur Ermittlung des Bettungsmoduls, 2) die Korngrößenanalyse für die Ableitung der Drainageeigenschaften und 3) die Triaxialprüfung zur Bestimmung der Scherfestigkeit unter entwässerten Bedingungen. Wir führen alle Prüfungen nach DIN EN 1997-1:2004 durch und leiten daraus die Bemessungswerte für die Plattenabmessungen und Bewehrung ab. Das spart Beton und schafft Planungssicherheit.
Plattengründungsbemessung in Aschaffenburg – geotechnisch fundiert
ParameterTypischer Wert
Bettungsmodul ks [MN/m³]20 – 80 (abhängig von Korngerüst)
Steifemodul Es [MN/m²]15 – 60 (aus Pressiometerversuch)
zulässige Sohlspannung [kN/m²]150 – 300 (nach DIN 1054)
Setzungsdifferenz Δs [cm]≤ 2,0 (Hochbau, Hochregallager)
Bewehrungsgrad [kg/m³]80 – 120 (bei Plattendicke 40–60 cm)

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Kritische Bodenfaktoren in Aschaffenburg


Die Bebauung Aschaffenburgs hat sich seit dem 19. Jahrhundert von der Altstadt auf die ehemaligen Überschwemmungsflächen des Mains ausgedehnt. In diesen Bereichen liegen oft weiche, organische Schichten unter einer dünnen Deckschicht. Wird bei der Plattengründungsbemessung die Konsolidation dieser Horizonte nicht korrekt erfasst, drohen langfristige Setzungsschäden an Gebäuden und Medienanschlüssen. Wir prüfen deshalb stets das Konsolidationsverhalten im Labor, bevor wir die endgültige Plattengröße festlegen.

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Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN EN 1997-1:2004 (Eurocode 7 – Entwurf, Berechnung, Bemessung), DIN 1054:2010-12 (Sicherheitsnachweise für Gründungen), DIN 18196 (Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke), DIN 4094 (Felduntersuchungen – Rammsondierung, Drucksondierung)

Unsere Leistungen

Unser Leistungsspektrum für die Plattengründungsbemessung in Aschaffenburg umfasst alle erforderlichen Voruntersuchungen und Nachweise aus einer Hand:

Baugrunderkundung & Schichtenverzeichnis

Bohrungen bis 15 m Tiefe, lückenlose Kerngewinnung, Ansprache nach DIN 4023 – Grundlage für jede Plattengründungsbemessung.

Pressiometerversuche (PMT)

Direkte Messung des Steifemoduls im Bohrloch – liefert realistischere Werte als Rückrechnungen aus Sondierungen.

Lastplattenprüfung nach DIN 18134

Ermittlung des Bettungsmoduls auf der Aushubsohle – essenziell für die Bemessung von Industriebodenplatten.

Setzungsberechnung & Bewehrungsplanung

Differenzierte Setzungsprognose nach der Steifemodul-Methode, abgestimmt auf die örtlichen Bodenverhältnisse in Aschaffenburg.

FAQ


Welche Untergrundverhältnisse sind in Aschaffenburg für Plattengründungen typisch?

Im Mainknie wechseln sich fluviatile Sande und Kiese mit schluffig-tonigen Auelehmen ab. In den Tallagen können organische Schichten auftreten, die eine konsolidationsgerechte Bemessung erforderlich machen. Wir führen vor jeder Plattengründungsbemessung mindestens einen Rammsondiergang bis 8 m Tiefe durch.

Wie viel kostet eine Plattengründungsbemessung in Aschaffenburg?

Die Kosten liegen je nach Aufwand für Bohrungen, Feldversuche und statische Nachweise zwischen 950 und 4.150 Euro. Bei reinen Nachrechnungen ohne neue Erkundung ist der untere Bereich realistisch, bei Neubauten mit mehreren Aufschlüssen der obere.

Welche Normen sind bei der Bemessung einer Bodenplatte in Deutschland verbindlich?

Maßgeblich sind Eurocode 7 (DIN EN 1997-1:2004) mit dem nationalen Anhang DIN 1054, ergänzt durch DIN 18134 für Lastplattenversuche und DIN 18196 für die Bodenklassifikation. Die Plattengründungsbemessung muss zudem die Verkehrslastansätze der DIN EN 1991-1-1 berücksichtigen.

Abdeckung in Aschaffenburg