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Aschaffenburg, Germany

Proctor-Versuch in Aschaffenburg – Verdichtungskontrolle für tragfähige Böden

Die DIN 18127 definiert die Durchführung des Proctor-Versuchs, mit dem die maximale Trockendichte und der optimale Wassergehalt eines Bodens ermittelt werden. In Aschaffenburg, wo der Untergrund oft aus sandigen Kiesen des Mains und schluffigen Terrassenablagerungen besteht, ist diese Kennwertermittlung für die Verdichtungskontrolle unerlässlich. Ohne verlässliche Proctor-Werte riskiert man Setzungen oder Tragfähigkeitsverluste – besonders bei Gewerbe- und Wohnbauprojekten im Stadtgebiet. Der modifizierte Proctor-Versuch nach DIN 18127-2 simuliert dabei höhere Belastungen, wie sie unter Straßen oder Industriefundamenten auftreten. Vor größeren Erdarbeiten in Aschaffenburg kombinieren wir den Proctor-Versuch mit der Dichtebestimmung mit dem Gammasondenverfahren für die direkte Feldkontrolle und dem CBR-Wert zur Beurteilung der Tragfähigkeit von Tragschichten.

Illustratives Bild von Proctor-Versuch (Normal oder Modifiziert) in Aschaffenburg
Der modifizierte Proctor-Versuch nach DIN 18127-2 liefert die Grundlage für die Verdichtung unter schweren Walzen – unabdingbar für tragfähige Gründungen in Aschaffenburg.

Arbeitsumfang in Aschaffenburg

Mit rund 72.000 Einwohnern und einer zentralen Lage im Bayerischen Untermain ist Aschaffenburg ein wachsender Standort für Wohn-, Gewerbe- und Infrastrukturprojekte. Die geologische Vielfalt – von Mainkiesen über Lösslehm bis hin zu tertiären Sanden – erfordert für jeden Bauabschnitt eine spezifische Verdichtungsstrategie. Der normale Proctor-Versuch (DIN 18127-1) wird für leichte bis mittlere Verdichtungsarbeiten eingesetzt, während der modifizierte Versuch (DIN 18127-2) für schwere Walzen und höhere Lasten ausgelegt ist. In der Praxis verwenden wir beide Verfahren, um den Verdichtungsgrad für unterschiedliche Einbauklassen nach ZTVE-StB zu bestimmen. Ergänzend dazu führen wir vor Ort Plattendruckversuche zur unmittelbaren Tragfähigkeitskontrolle durch und nutzen Sondierungen mit der Rammsonde zur Überprüfung der Homogenität verdichteter Schichten. Die Ergebnisse fließen direkt in das Erdbau-Qualitätsmanagement der Baustelle ein.
Proctor-Versuch in Aschaffenburg – Verdichtungskontrolle für tragfähige Böden
ParameterTypischer Wert
NormDIN 18127-1 (normal), DIN 18127-2 (modifiziert)
Proctor-Zylinder Volumen944 cm³ (klein) / 2124 cm³ (groß)
Fallgewicht / Fallhöhe2,5 kg / 305 mm (normal) – 4,5 kg / 457 mm (modifiziert)
Anzahl Lagen / Schläge je Lage3 Lagen / 25 Schläge (normal) – 5 Lagen / 25 Schläge (modifiziert)
MessgrößenMaximale Trockendichte ρ_pr, optimaler Wassergehalt w_opt
AnwendungsbereichBöden mit Korngröße ≤ 20 mm (normal) bzw. ≤ 40 mm (modifiziert)

Kritische Bodenfaktoren in Aschaffenburg

Ein großflächiges Bauprojekt im Gewerbegebiet Aschaffenburg-Nordwest: Der Aushub bestand aus gemischtkörnigen Kiesen mit unterschiedlichem Schluffanteil. Ohne Proctor-Versuch hätte man den Verdichtungsgrad nicht nachweisen können – die Folge wären ungleichmäßige Setzungen unter der Hallenplatte gewesen. In Aschaffenburg sehen wir immer wieder, dass fehlende Verdichtungskennwerte zu Nachverdichtungskosten und Terminverzögerungen führen. Ein frühzeitiger Proctor-Versuch vermeidet diese Risiken und liefert die Grundlage für ein belastbares Erdbaukonzept.

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Anwendbare Normen: DIN 18127-1:2022-05 (Proctorversuch – Teil 1: Normalfall), DIN 18127-2:2022-05 (Proctorversuch – Teil 2: Modifizierter Fall), ZTVE-StB 17 (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Erdarbeiten im Straßenbau)

Unsere Leistungen


Unser Labor in der Region bietet alle Leistungen rund um den Proctor-Versuch – von der Probenahme bis zur ausführlichen Dokumentation.

Normaler Proctor-Versuch (DIN 18127-1)

Standardverfahren zur Bestimmung der maximalen Trockendichte und des optimalen Wassergehalts für Böden bis 20 mm Korngröße. Ideal für Baugruben, Leitungsgräben und leichte bis mittlere Verdichtungsarbeiten in Aschaffenburg.

Modifizierter Proctor-Versuch (DIN 18127-2)

Erhöhte Verdichtungsenergie (4,5 kg Fallgewicht, 457 mm Fallhöhe) für Böden bis 40 mm Korngröße. Angewendet bei Straßenbau, Industriefundamenten und schweren Tragschichten.

Proctorkurve mit mehreren Wassergehalten

Anfertigung einer vollständigen Verdichtungskurve mit 5–6 Einzelversuchen bei unterschiedlichen Wassergehalten. Liefert präzise den optimalen Wassergehalt für die Baustelle.

Verdichtungskontrolle vor Ort

Abgleich der Labor-Proctorwerte mit Feldmessungen (Dichtebestimmung mittels Gammasonde oder Ausstechzylinder). Wir dokumentieren den erreichten Verdichtungsgrad D_pr für jede Lage und Schicht.

FAQ

Wann wird der normale und wann der modifizierte Proctor-Versuch in Aschaffenburg angewendet?

Der normale Proctor-Versuch nach DIN 18127-1 kommt bei leichten bis mittleren Verdichtungsarbeiten zum Einsatz, etwa bei Wohngebäuden oder Leitungsgräben. Der modifizierte Versuch nach DIN 18127-2 wird dann gewählt, wenn höhere Lasten auf den Untergrund wirken – typisch im Straßenbau, bei Industriefundamenten oder schweren Tragschichten. In Aschaffenburg entscheiden wir je nach Bauvorhaben und der erwarteten Belastung.

Wie lange dauert ein Proctor-Versuch im Labor?

Ein einzelner Proctor-Versuch mit Probenvorbereitung, Einbau und Auswertung dauert etwa 1 bis 2 Arbeitstage. Für eine vollständige Proctorkurve mit mehreren Wassergehalten sollten Sie mit 3 bis 5 Tagen rechnen. Bei dringenden Projekten in Aschaffenburg bieten wir eine beschleunigte Bearbeitung an.

Welche Bodenarten eignen sich für den Proctor-Versuch?

Der Proctor-Versuch ist für bindige und gemischtkörnige Böden geeignet – von Sanden und Kiesen bis zu Schluffen und Tonen. Voraussetzung ist, dass die Korngröße maximal 20 mm (normal) bzw. 40 mm (modifiziert) beträgt. Für grobkörnige Böden mit Steinen oder Schotter empfehlen wir ergänzende Verfahren wie den CBR-Versuch oder das Plattendruckverfahren.

Was kostet ein Proctor-Versuch in Aschaffenburg?

Die Kosten für einen Proctor-Versuch (normal oder modifiziert) liegen in Aschaffenburg zwischen 110 und 180 Euro pro Einzelversuch, abhängig von der Anzahl der Wassergehalte und der Probenanzahl. Für eine vollständige Proctorkurve mit 5 Stufen fallen entsprechend höhere Kosten an. Bei größeren Serien oder Rahmenverträgen sind Rabatte möglich – sprechen Sie uns auf eine individuelle Kalkulation an.

Abdeckung in Aschaffenburg