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Aschaffenburg, Germany

Felddurchlässigkeitsversuch in Aschaffenburg – Lefranc- und Lugeon-Test für präzise Baugrundbewertung

Aschaffenburg liegt am Main auf rund 140 m Höhe und weist eine abwechslungsreiche Geologie aus Terrassenschottern, Sanden und Tonen auf. Für Bauvorhaben in dieser Region ist die Kenntnis der Durchlässigkeit des Bodens entscheidend. Unser Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc oder Lugeon liefert direkt vor Ort verlässliche kf-Werte. Ohne diese Daten riskieren Sie Fehleinschätzungen bei der Wasserhaltung, Versickerungsplanung oder Abdichtung. Wir führen den Versuch in offenen oder verrohrten Bohrungen durch. Ergänzend dazu empfehlen wir vorab einen geophysikalischen Scan mit Georadar zur Lokalisierung von Störzonen oder eine Klassifikation des Bodens, um die Kornverteilung zu kennen. Beide Verfahren unterstützen die Interpretation des Durchlässigkeitsversuchs.

Illustratives Bild von Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) in Aschaffenburg
Ein kf-Wert von 10⁻⁵ m/s bedeutet zehnmal mehr Sickerwasser als bei 10⁻⁶ m/s – ein Unterschied, der über die Standsicherheit einer Baugrube entscheidet.

Arbeitsumfang in Aschaffenburg

Die Böden in der Innenstadt von Aschaffenburg unterscheiden sich deutlich von denen in den Außenbezirken wie Damm oder Schweinheim. Während dort sandige Kiese dominieren, findet man hier mächtige Ton- und Schluffschichten. Der Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc eignet sich besonders für feinkörnige Böden, der Lugeon-Versuch für klüftige Festgesteine. Wir messen den kf-Wert unter konstantem oder fallendem Druck. Folgende Parameter dokumentieren wir bei jedem Versuch:
  • Prüftiefe und Grundwasserstand
  • Druckstufen und DurchflussmengenBohrlochdurchmesser und Filterstrecke
  • Wassertemperatur und Viskosität
Die Ergebnisse fließen direkt in die Bemessung von Gründungen ein oder in die Planung von Drainagesystemen.
Felddurchlässigkeitsversuch in Aschaffenburg – Lefranc- und Lugeon-Test für präzise Baugrundbewertung
ParameterTypischer Wert
PrüfverfahrenLefranc (konstanter Druck) oder Lugeon (Stufen-Druck)
Messgrößekf-Wert (Durchlässigkeitsbeiwert) in m/s
Prüftiefe0,5 m bis 30 m unter Gelände
Bohrlochdurchmesser76 mm bis 150 mm
Druckstufen3 bis 5 Stufen à 0,5–2 bar
Gültigkeitsdauer1–2 Werktage inklusive Auswertung

Kritische Bodenfaktoren in Aschaffenburg

In Aschaffenburg stoßen wir häufig auf Wechsellagerungen aus durchlässigen Kiesen und stauenden Tonlagen. Ein Beispiel: Bei einer Baugrube am Mainufer wurde der Grundwasserzustrom um den Faktor 4 unterschätzt, weil man sich auf regionale Tabellen verließ. Ohne einen Felddurchlässigkeitsversuch vor Ort tappen Sie im Dunkeln. Wir messen direkt im Bohrloch und liefern belastbare Zahlen. So vermeiden Sie kostspielige Nachbesserungen an Wasserhaltung oder Dichtwänden.

Diese Leistung ergänzt unsere Laborversuche für eine umfassende Projektanalyse.

Benötigen Sie eine geotechnische Bewertung?

Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN 18130-1 (Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts im Feld), DIN 4020 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), ISO 22282-3:2012 (Geotechnical investigation and testing – Field permeability tests)

Unsere Leistungen


Wir bieten drei spezifische Durchlässigkeitsprüfungen für unterschiedliche Anforderungen in Aschaffenburg an:

Lefranc-Versuch (offene Bohrung)

Für durchlässige Böden wie Sande und Kiese unterhalb des Grundwasserspiegels. Konstanter Druck über 30 Minuten, Auswertung nach Theis oder Hvorslev.

Lugeon-Versuch (verrohrte Bohrung)

Für klüftige Festgesteine oder dichte Tone. Mehrstufige Druckerhöhung bis 10 bar, Messung des spezifischen Wasseraufnahmevermögens (Wert).

Kombinierter Feld-/Labortest

Parallel zum Feldversuch entnehmen wir ungestörte Proben für den Labordurchlässigkeitsversuch nach DIN 18130-2. So kalibrieren wir die Feldmessung im Labor.

FAQ

Wann ist ein Felddurchlässigkeitsversuch in Aschaffenburg sinnvoll?

Immer dann, wenn Sie eine Wasserhaltung planen, Versickerungsanlagen dimensionieren oder die Abdichtung einer Baugrube auslegen müssen. In Aschaffenburg mit seinen wechselhaften Mainterrassen reichen Schätzwerte oft nicht aus.

Wie lange dauert der Lefranc- oder Lugeon-Versuch vor Ort?

Reine Messzeit: 2 bis 4 Stunden pro Bohrloch. Inklusive Vorbereitung und Bohrlochreinigung rechnen Sie mit einem halben Tag. Das Ergebnis liegt nach spätestens 24 Stunden vor.

Was kostet ein Felddurchlässigkeitsversuch in Aschaffenburg?

Die Kosten liegen je nach Tiefe, Zugänglichkeit und gewähltem Verfahren zwischen 630 und 1.080 Euro pro Messpunkt. Ein Angebot mit verbindlicher Kalkulation erhalten Sie nach Sichtung der Bohrdaten.

Kann der Versuch auch in bereits bestehenden Bohrungen durchgeführt werden?

Ja, sofern die Bohrung ausreichend standsicher und nicht verfüllt ist. Wir prüfen vorab den Zustand und setzen bei Bedarf eine Verrohrung ein. Alte Grundwassermessstellen eignen sich ebenfalls.

Abdeckung in Aschaffenburg