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Aschaffenburg, Germany

Elektrische Widerstandsmessung / VES in Aschaffenburg – Geoelektrische Erkundung für Bauprojekte

Viele Bauunternehmen in Aschaffenburg setzen auf Standard-Sondierungen und übersehen dabei, dass die geologische Vielfalt zwischen Spessart und Main oft verborgene Wechsellagerungen aus Sanden, Tonen und Mergeln bereithält. Eine klassische Rammkernsondierung allein kann diese Heterogenität nicht immer auflösen. Mit der elektrischen Widerstandsmessung (VES) erfassen wir großflächig die spezifischen Widerstandsunterschiede des Untergrunds – ohne jeden Bohransatz. So lassen sich Grundwasserleiter, Kluftzonen oder alte Müllkippen in der Baufläche orten, bevor der erste Bagger anrückt. Ergänzend setzen wir eine Oberflächengeophysik mit Georadar ein, wenn es darum geht, kleinräumige Hohlräume oder Leitungen präzise zu kartieren.

Illustratives Bild von Elektrische Widerstandsmessung / VES (Vertikale Elektrische Sondierung) in Aschaffenburg
Mit der Vertikalen Elektrischen Sondierung erkennen wir Schichtgrenzen im Untergrund von Aschaffenburg, die selbst enge Bohrungen übersehen – ein entscheidender Vorteil in heterogenen Flussauen.

Arbeitsumfang in Aschaffenburg

Die wechselnden Grundwasserverhältnisse in Aschaffenburg – mal tief im Buntsandstein, mal oberflächennah in den Mainauen – erfordern ein Messverfahren, das schnell und berührungslos den Schichtaufbau abbildet. Unser Equipment für die Vertikale Elektrische Sondierung umfasst einen Georesistivimeter mit mindestens 48 Elektroden, die wir nach Wenner- oder Schlumberger-Konfiguration anordnen. Die Auswertung erfolgt nach Inversionsalgorithmen (z. B. Res2DInv), sodass wir ein 2D-Profil des spezifischen Widerstands von der Geländeoberkante bis in 30 m Tiefe erhalten. Typische Einsatzbereiche in der Region sind:

  • Kartierung von Grundwasserflurabständen in Baugebieten zwischen Nilkheim und Obernau
  • Erkundung von ehemaligen Tongruben oder Auffüllungen in Industriebrachen
  • Detektion von Kluftzonen im Buntsandstein bei geplanten Tiefgründungen oder Hangbebauungen

Die Ergebnisse liefern uns einen kontinuierlichen Tiefenabschnitt – weitaus detailreicher als eine einzelne Bohrung.
Elektrische Widerstandsmessung / VES in Aschaffenburg – Geoelektrische Erkundung für Bauprojekte
ParameterTypischer Wert
Elektrodenanzahl48 Kanäle (erweiterbar auf 72)
Maximale Eindringtiefe30 m (abhängig von Elektrodenabstand)
MesskonfigurationWenner, Schlumberger, Dipol-Dipol
Auflösung horizontalca. 0,5 m bei 2 m Elektrodenabstand
AuswertesoftwareRes2DInv / EarthImager
Messdauer pro Profil (100 m)ca. 2 h inklusive Auf- und Abbau

Kritische Bodenfaktoren in Aschaffenburg

Ein Bauherr in der Leiderer Straße plante ein Mehrfamilienhaus auf einer ehemaligen Gärtnerei. Die Baugrube zeigte auf den ersten Blick tragfähigen Sand, doch nach dem ersten Starkregen stand das Wasser 1,5 m hoch – eine nicht kartierte Tonschicht staute das Sickerwasser. Ohne eine vorausgegangene VES hätte man die Dränage und die Gründungstiefe falsch bemessen. Die Folge: Nachträgliche Unterfangung und eine Verzögerung von acht Wochen. In Aschaffenburg sehen wir solche Szenarien häufiger, weil die geologischen Karten nicht jede lokale Auffüllung oder alte Mainrinne erfassen. Eine geoelektrische Vorerkundung vermeidet genau diese bösen Überraschungen.

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Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN 4020: Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, DIN EN 1997-2 (Eurocode 7): Erkundung und Prüfung des Baugrunds, DGEG-Arbeitsblatt 1: Geoelektrische Widerstandsmessung in der Ingenieurgeologie

Unsere Leistungen


Neben der reinen Feldmessung bieten wir Ihnen ein Rundum-Paket für die geotechnische Erkundung in Aschaffenburg an:

2D-VES-Profilaufnahme

Erfassung von Widerstandsprofilen entlang einer Trasse mit 48 Elektroden – ideal für Grundwassererkundung und Schichtgrenzen in Baugebieten zwischen Aschaffenburg und Kleinostheim.

3D-Tomografie (Geo-Elektrik)

Flächige Kartierung von Altlasten, Hohlräumen oder Kluftzonen auf bis zu 2 ha – mit Inversionsmodell und georeferenzierter Karte als Grundlage für Baugrundgutachten.

Kombinierte Messung VES + Georadar

Synchrone Erfassung von Widerstand und Dielektrizität zur Unterscheidung wasserführender Schichten von trockenen Hohlräumen – speziell für innerstädtische Bauvorhaben in Aschaffenburg.

FAQ

Wie läuft eine elektrische Widerstandsmessung (VES) in Aschaffenburg ab?

Unser Team bringt ein Kabel mit 48 Elektroden auf der Fläche aus – in der Regel entlang eines Profils von 50 bis 200 m Länge. Nach dem Anschließen des Messgeräts wird automatisch jede Elektrodenkombination durchgeschaltet. Die Messung selbst dauert etwa eine Stunde, der gesamte Aufbau inklusive Vermessung rund zwei Stunden. Sie erhalten ein 2D-Widerstandsprofil, das wir innerhalb von drei Werktagen interpretieren.

Welche Vorbereitung braucht das Grundstück für die VES-Messung?

Das Gelände sollte eben oder leicht geneigt sein, ohne dichte Bewaldung oder großflächige Metallzäune, die das Messfeld stören. Rasen oder Ackerboden sind ideal. Bei versiegelten Flächen wie Parkplätzen setzen wir spezielle Kontaktelektroden ein. Die Zufahrt für unseren Transporter muss gegeben sein – wir bringen das gesamte Equipment selbst mit.

Wie tief kann die vertikale elektrische Sondierung (VES) in Aschaffenburg eindringen?

Mit dem Standard-Elektrodenabstand von 5 m erreichen wir eine Tiefe von etwa 25 bis 30 m. Bei größeren Abständen (10 m) sind bis zu 50 m möglich, allerdings sinkt die Auflösung in den oberen Metern. Für die typischen Baugruben in Aschaffenburg – Gründungen bis 10 m – reicht die 30 m-Variante völlig aus.

Was kostet eine elektrische Widerstandsmessung (VES) in Aschaffenburg?

Die Kosten für eine VES-Messung mit Profilaufnahme, Inversion und Bericht liegen zwischen 630 € und 1.000 € netto, abhängig von Profillänge, Elektrodenanzahl und Zugänglichkeit. Bei größeren Flächen mit mehreren parallelen Profilen reduzieren wir den Preis pro Profil. Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr konkretes Bauvorhaben.

Abdeckung in Aschaffenburg