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Aschaffenburg, Germany

Bemessung von Schottersäulen in Aschaffenburg

Die Mainebene rund um Aschaffenburg ist von mächtigen weichen Tonen und Schluffen geprägt. Grundwasser steht oft nur zwei bis drei Meter unter Gelände. Für Bauvorhaben auf diesen Böden reichen Flachgründungen selten aus. Die Bemessung von Schottersäulen (Stone Columns) verbessert den Untergrund gezielt. Bevor wir die Säulen dimensionieren, ermitteln wir über Sondierungen mit der Plattendruckversuch die tatsächliche Steifigkeit der oberen Schichten. In Aschaffenburg hat sich dieses Verfahren bei Gewerbebauten und Lärmschutzwällen bewährt.

Illustratives Bild von Bemessung von Schottersäulen (Stone Columns) in Aschaffenburg
In Aschaffenburg verbessern Schottersäulen weiche Tone bis 8 m Tiefe – mit einem Flächenverhältnis von 15 bis 25 %.

Arbeitsumfang in Aschaffenburg

Ein typisches Projekt in Aschaffenburg: eine Produktionshalle mit 15 m Stützweite auf einer ehemaligen Auefläche. Die weichen Tone reichen bis 8 m Tiefe. Für die Bemessung von Schottersäulen legen wir folgende Parameter zugrunde:
  • Ersatzflächenverhältnis: 15 bis 25 %
  • Säulendurchmesser: 0,6 bis 1,0 m
  • Rasterabstand: 1,8 bis 2,5 m
Ergänzend prüfen wir die Scherfestigkeit des umgebenden Bodens im Direkten Scherversuch. Bei Bahn- oder Straßendämmen kombinieren wir die Säulen gern mit Geogittern zur Lastverteilung. Die Setzungsprognose kalibrieren wir vor Ort.
Bemessung von Schottersäulen in Aschaffenburg
ParameterTypischer Wert
Ersatzflächenverhältnis15 – 25 %
Säulendurchmesser0,6 – 1,0 m
Rasterabstand1,8 – 2,5 m
Maximale Tiefe (Aschaffenburg)8 – 10 m
BemessungsnormEurocode 7 (EN 1997-1:2004)

Kritische Bodenfaktoren in Aschaffenburg

Der häufigste Fehler in Aschaffenburg ist eine zu optimistische Annahme der Mantelreibung. Viele Planer übernehmen Literaturwerte aus norddeutschen Sanden. Das geht schief. Die weichen Tone am Main liefern kaum Seitenreibung. Ohne korrekte Kalibrierung der Säulensteifigkeit sackt die Halle später ungleichmäßig ab. Wir messen deshalb immer die Zusammendrückbarkeit des anstehenden Bodens und passen den Rüttelprozess an die lokale Kornverteilung an.

Diese Leistung ergänzt unsere Laborversuche für eine umfassende Projektanalyse.

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Anwendbare Normen: Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) – Geotechnische Bemessung, DIN 4017 – Grundbruchberechnung, DIN 18196 – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke

Unsere Leistungen


Zur Bemessung von Schottersäulen in Aschaffenburg bieten wir zwei ergänzende Leistungen an:

Baugrunduntersuchung und Parameterermittlung

Kernbohrungen, Drucksondierungen (CPTU) und Laborversuche zur Bestimmung der Scherfestigkeit, Steifemodul und Durchlässigkeit des anstehenden Tons. Die Ergebnisse fließen direkt in die Säulenbemessung ein.

Setzungsprognose und Nachweis der Gebrauchstauglichkeit

Berechnung der Langzeitsetzungen unter Verkehrs- oder Gebäudelasten. Wir berücksichtigen Konsolidationseffekte des weichen Untergrunds und optimieren den Säulenabstand, um Differenzsetzungen unter 2 cm zu halten.

FAQ

Welche Bodenverhältnisse sind in Aschaffenburg für Schottersäulen typisch?

In der Mainebene dominieren weiche Tone und Schluffe mit einer Mächtigkeit von 5 bis 10 m. Das Grundwasser steht hoch an. Schottersäulen trocknen den Boden nicht, aber sie verbessern die Scherfestigkeit und verringern Setzungen erheblich.

Wie viel kostet die Bemessung von Schottersäulen in Aschaffenburg?

Die Kosten für die Bemessung inklusive Baugrunduntersuchung liegen zwischen 1.180 und 4.430 Euro. Der genaue Preis hängt von der Anzahl der Säulen, der Tiefe und dem Aufwand für die Laborversuche ab.

Welche Norm gilt für die Bemessung von Schottersäulen?

Maßgebend ist der Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) in Verbindung mit der DIN 4017. Für die Klassifikation des Bodens ziehen wir die DIN 18196 heran. Die Rüttelparameter werden projektspezifisch festgelegt.

Kann man Schottersäulen auch unter Bestandsgebäuden in Aschaffenburg einbauen?

Ja, das ist möglich. Wir setzen dann auf kleinere Geräte und arbeiten von einer Seite. Die Bemessung muss die zusätzliche Last aus dem Bestand berücksichtigen. Vorab sind Kernbohrungen durch die Bodenplatte nötig.

Abdeckung in Aschaffenburg